Sparringspartner für Kandidaten (und was ein Scheinwerfer damit zu tun hat)

Die eigenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Erfahrungen ins rechte Licht zu rücken, fällt den Kandidaten in Bewerbungsgesprächen oft nicht so leicht. Egal in welcher Hierarchieebene, die eigene Wahrnehmung und Selbstpräsentation (ob man den Werdegang jetzt einfach chronologisch erzählen soll oder wie man auf das Gegenüber eigentlich wirkt) sind für viele Kandidaten nur schwer greifbar. Genau hier setzen wir bei HILL Webersdorfer an. Wir fungieren für die Kandidaten als Sparringspartner – das heißt, wir setzen uns intensiv mit ihnen auseinander.

Von Anfang an begegnen wir unseren Kandidaten auf Augenhöhe. Offenheit und Vertrauen dienen dafür als Basis. Bereits ab dem ersten Kontakt sind wir als Sparringspartner daran interessiert – „wer ist das?“ und „wohin will er?“.

Wir wollen nicht nur wissen welche Ausbildung, welche Karriereschritte, welche Branchenkenntnisse der Kandidat mitbringt, sondern welcher Mensch hinter den Unterlagen steckt. Was ihn motiviert und was er braucht, um optimal zu performen. Welche Talente und damit Möglichkeiten in der Person schlummern.

Als Sparringspartner beraten wir die Kandidaten dahin gehend welche Positionen passend sein könnten und wie man sich in einem Bewerbungsgespräch bestmöglich präsentiert. Gleichzeitig stehen wir als Reflexionsfläche zur Verfügung. Oft ist es Kandidaten nämlich gar nicht bewusst, mit welchen Kleinigkeiten sie beim Gegenüber wie punkten können oder was Reizwörter sein könnten. Ich persönlich arbeite dabei immer mit der Metapher des „Scheinwerfers“. Die Frage „Wie möchte ich mich auf der ‚Bühne Bewerbungsgespräch’ für genau diese Position attraktiv machen?“ steht dabei im Fokus.

Im Scheinwerferlicht des Bewerbungsgesprächs stehen also die Informationen und Wünsche der Kandidaten, die relevant für die Stelle sind. Diese müssen prominent präsentiert werden, sowohl in den Unterlagen als auch im Gespräch. Für die Position unwesentliche Aspekte (z.B. Ferialpraktikum während der Schulzeit, wenn schon viele Jahre her oder Weiterbildungen, die mit der Stelle nichts zu tun haben – Töpferkurs, Word 98) können kurz und knackig abgehandelt werden.

Expertentipp: Scheuen Sie sich im Bewerbungsgespräch nie davor Fragen zu stellen (Wie sieht das Team aus? Warum wird die Stelle besetzt? Wie sieht der Onboardingprozess aus? etc.). Dies zeugt nicht nur von Interesse, sondern liefert dem Kandidaten (neben dem obligatorischen Leitbild auf den Firmen-Website) auch Informationen zur gelebten Unternehmenskultur.

Dies sind enorm wichtige Punkte, die entscheidend dafür sind, ob man als Bewerbender überzeugt, sich in der neuen Unternehmenskultur wohlfühlt und ob die Zusammenarbeit langfristig zufriedenstellend und erfolgreich sein wird.

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