WIE ENTSTEHT EIN „WINNING TEAM“?

„Teamwork“ ist in aller Munde und eine wesentliche Grundvoraussetzung für Erfolg!

Für die gelungene Zusammensetzung eines Arbeits-Teams ist bereits profunde Diagnostik bei der Aufnahme der Mitarbeiter/innen von größter Bedeutung. Das Auswahlprocedere muss neben Leistungskriterien auch die Persönlichkeit eines Kandidaten beurteilen und sollte letztendlich auch darauf Rücksicht nehmen, dass der oder die Neue in das bereits bestehende Team passt.          

Barrieren behindern den Erfolg
Ein konstruktives Arbeitsklima ist eine weitere wesentliche Voraussetzung für die effektive Arbeit einer Gruppe von Mitarbeiter/innen. Im Alltagsstress unter großem Erfolgsdruck werden beziehungsrelevante Dinge zwischen den Einzelnen häufig nicht ausgesprochen - Missverständnisse bleiben ungeklärt, Ärger wird „hinuntergeschluckt“, Enttäuschungen verdrängt...
So entstehen immer wieder unsichtbare Barrieren und diese behindern reibungslose Arbeitsabläufe in zunehmendem Ausmaß. Oft weiß niemand, woran es liegt, dass das eine Team einen Erfolg nach dem anderen verzeichnen kann, während eine aus gleich gut qualifizierten Mitarbeiter/innen zusammengestellte Gruppe keine Fortschritte zustande bringt.

In diesem Fall – optimalerweise aber auch prophylaktisch – ist nun die Intervention eines externen Coaches im Rahmen spezieller Teamtrainings (Workshops, Outdoors-Seminare, ...) gefragt.
Wesentlich bei jeder dieser Maßnahmen ist, dass sie mit einer gewissen Regelmäßigkeit zum Einsatz kommt – homöopathische Dosen sind im Beratungsbusiness nicht wirksam. Dies gilt auch für die Teilnehmeranzahl: unter einer repräsentativen Anzahl von Mitarbeiter/innen lohnt sich die Investition nicht.

Wie läuft nun so ein Teamtraining ab?
Auf der Sachebene wird der erste Schritt in einem solchen Prozess die exakte Definition von gemeinsam zu erreichenden Zielen und Ergebnissen sein. Auf der Beziehungsebene geht es nun ans „Ausräumen“ der angehäuften Ressentiments und Widerstände – bei dieser heiklen Sache verleiht der personenorientierte Ansatz große Sicherheit, persönliche Angriffe und eventuelle Verletzungen sind zu vermeiden. Längst fällige Auseinandersetzungen finden unter Anleitung und Moderation eines geschulten Trainers deutlich konstruktiver statt.

Einige Übungen im Überblick
Blitzlicht - zum raschen Kennenlernen: Selbstdarstellung, aber auch als Übung, um über die eigene Befindlichkeit sprechen zu lernen.
Strukturaufstellungen lassen oft unausgesprochene Rangreihungen in Gruppen sichtbar werden und ermöglichen so eventuelle Rivalitäten zu klären.
Das Märchenspiel macht kreativ und weckt Vergnügen am Gemeinsamen.
Die Fishpooltechnik, bring auch in großen Gruppen Prozesse durch „Zusehen und Mitleben“ in Gang.

Autorin: Elisabeth Leyser, Geschäftsführende Gesellschafterin HILL International